Klettern im Gebiet Garmisch-Cassic

Genuss & Panorama treffen griffigen Wettersteinkalk

Das Alpspitzgebiet ist besonders bei Bergsportlern beliebt. Von der Bergstation der Alpspitzbahn eröffnet sich ein gigantisches Potential an hochalpinen Touren, Klettersteigen und Klettergärten.

Das Alpspitzgebiet bietet das komplette Spektrum des alpinen Kletterns: alpiner Anspruch in allen Schwierigkeitsgraden, griffiger Wettersteinkalk und Schwindel erregende Tiefblicke. Und das Beste: Die Bayerische Zugspitzbahn ermöglicht einen kurzen Zustieg von nur 15 Minuten von der Bergstation der Alpspitzbahn zu den Einstiegen der alpinen Klettermöglichkeiten.

Auch Familien mit Kindern finden in den Klettergärten „Müsliprotz“ und „radelnde Hexe“  einen ersten Felskontakt. Ambitionierte Anfänger erklimmen bis zu 30 Meter auf geneigten Kalkplatten. Die Klettergärten „Himmelsburg“ und „Nodlwand“ erfreuen hingegen jeden Sportkletterer mit perfektem Gelände für anspruchsvolle Routen: von geneigt bis überhängend, von Top Rope- bis Mehrseillängenrouten, von 15 bis zu 150 Meter. Und wer noch nicht genug hat, kann sich in die genussreichen Mehrseillängentouren in den Felsen von den Schöngängen bis zur Bernadeinwand und der Alpspitznordwand wagen.

Mit dem neuen „Mauerläufersteig“ ist die Alpspitze um eine Attraktion reicher: Der im Sommer 2009 eröffnete Klettersteig zählt schon jetzt zu einem der anspruchsvollsten Routen in den nördlichen Alpen. Der „Mauerläufersteig“ (Schwierigkeitsgrad: „sehr schwierig bis extrem schwierig“ D/E) und die ebenfalls prominente „Alpspitz-Ferrata“ (Schwierigkeitsgrad: „mäßig schwierig“ B) bilden ein besonders erlebnisreiches Klettersteig-Duo in der gewaltigen Kulisse der Alpspitze.