Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG
Unser historischer Auftrag
Die Zeiten, in denen nur einige wenige Bergsportler und eine kleine wohlhabende Minderheit in den Genuss der heimischen Bergwelt kamen, sind längst Geschichte. Schon vor 80 Jahren formulierten weitblickende Bergfreunde einen "historischen Auftrag": Jeder Bürger soll am Erlebnis Bergwelt teilnehmen können. Diesem "historischen Auftrag" fühlen auch wir uns verpflichtet. Daher schufen wir Möglichkeiten, die es heute selbst Gehbehinderten ermöglichen, in unsere einmalige Bergwelt zu gelangen.Die ersten sogenannten "Sommerfrischler" erkannten schon früh den hohen gesundheitlichen Wert der Gebirgsluft. Zu ihnen gesellten sich im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Wintersportler - angefangen vom klassischen Skifahrer bis hin zum modernen Snowboarder. Verwirklichung des "historischen Auftrags" bedeutet für uns daher beides: Orientierung an den Bedürfnissen klassischer Bergfreunde bei gleichzeitiger Offenheit neuen, zeitgeistigen Strömungen gegenüber.
Entwicklung der Wintersportgebiete
Die Entwicklung der Wintersportgebiete rund um die Zugspitze erforderte anfangs zahlreiche infrastrukturelle Maßnahmen. Dabei handelte es sich vor allem um die Errichtung gebirgstauglicher Auffahrmöglichkeiten.1930 nahm die erste Zahnradbahn zum Zugspitzplatt ihren Betrieb auf. Die Gesamtlänge dieser auf 4,8 Kilometer Tunnel-Strecke beträgt 11,5 Kilometer bei einem Höhenunterschied von 1.838 Meter.
Der 1987/88 errichtete neue Tunnelteil endet in unmittelbarer Nähe zum Gletscherrestaurant SonnAlpin, dem Zentrum des Skigebietes.
Die 1992 eingeweihte Gletscherbahn befördert den Bergfreund noch ein Stück höher hinauf bis zum Zugspitzgipfel.
Von dort aus schwebt die 1963 in Betrieb genommene Eibsee-Seilbahn über eine Höhendifferenz von fast 2.000 m in 10 min. hinab, den malerischen Eibsee zu Füßen. Und so schließt sich für den Bergtouristen die Zugspitz-Rundreise, die er natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge antreten kann. Mit Hilfe moderner Technik erschließen die drei Bahnen das Zugspitzgebiet für Jedermann und ermöglichen dem Besucher traumhafte Einblicke und imposante Überblicke in diese grandiose Hochgebirgswelt.
Doch sowohl auf der Zugspitze als auch im Classic-Gebiet wurden und werden weitgreifende Umbaumaßnahmen durchgeführt:
- 2002 wurde die alte Kreuzeckbahn nach 76 unfallfreien Jahren in den Ruhestand geschickt und durch eine leistungsstarke Zwei-Seil-Umlaufbahn ersetzt.
- 2003 ersetzte auf der Zugspitze die Sesselbahn Sonnenkar einen alten Schlepplift.
- Im April 2006 wurde der Startknopf der alten Hausbergbahn zum letzten Mal gedrückt – sie wurde ebenfalls durch eine leistungsstärkere Einseil-Umlaufbahn ersetzt.
- Ebenfalls im Jahr 2006 wurden im Bereich der Zahnradbahn neue Fahrzeuge auf die Gleise gesetzt: Am 22.06.2006 wurde das erste der vier neuen Triebfahrzeuge geliefert, am 05.10.2006 sind die Vierlinge dann komplett.
- 2007: Auf der Zugspitze wird das neue Restaurant "Gletschergarten" eröffnet, ein mit flexiblen Glaswänden ausgestattetes Rondell - Fernsicht mit Outdoor-Feeling garantiert!
- 2009 für die FIS Alpine Ski-WM 2011 – wurde die alte Kreuzjochbahn durch den modernen Kandahar-Express ersetzt!
- 2010 Umsetzung der Erlebniswelt Garmisch-Classic mit AlpspiX, Gipfel-Erlebnisweg und Genuß-Erlebnisweg
Und doch ist es weiterhin möglich, was Pioniere in den 20er-Jahren begonnen haben: Jeder Bürger soll unsere grandiose Bergwelt genießen können – alle unsere Bahnen dienen weiterhin der nachhaltigen Erfüllung unseres „historischen Auftrags“.
